Zukunftsmodell Schulkinderbetreuung

Zukunftsmodell Schulkinderbetreuung

Zukunftsmodell nachmittägliche Schulkindbetreuung für die Grundschule Rhade

Der Erhalt und Ausbau dörflicher Infrastruktur ist ein Thema, dass die Kommunalpolitik inzwischen ständig begleitet. Hinzu kommt die Diskussion um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Bereich der Gemeinde Rhade sollen hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.
Eine Befragung der Eltern der Schulkinder sowie der Vorschulkinder hatte konkreten Betreuungsbedarf in den Nachmittagsstunden aufgezeigt. Gemeinsam mit Michaela Ulferts, Schulleiterin der Grundschule Rhade und Kerstin Tietjen, Leiterin der Rhader Kindertagesstätte, hat die Gemeinde Rhade ein gemeinsames Konzept für eine nachmittägliche Betreuung der Kinder über die reine Schulzeit hinaus entwickelt. Beginnend mit dem Schuljahr 2017/18 können im ersten Jahr bis zu zehn Kinder nachmittags bis 14.30 Uhr betreut werden. Für die Eltern steht natürlich auch die Frage nach den entstehenden Kosten im Mittelpunkt. Bürgermeister Marco Mohrmann: „Mit einem solchen freiwilligen Angebot werden wir einem häufig genannten Elternwunsch entgegen kommen. Ich freue mich sehr über die einstimmige Entscheidung des Rhader Gemeinderates, die Initiative zu unterstützen und die Kosten für die Eltern in Grenzen zu halten“. Teil des Ratsbeschlusses sei es, dass maximal 70,- € pro Kind und Monat zu zahlen seien.

Mohrmann ergänzt, dass diese Maßnahme nicht nur die Attraktivität der Gemeinde Rhade erhöht sondern vor allem auch zur Existenzsicherung von Grundschule und Kindergarten beiträgt und ein ganz wichtiger Bestandteil des Zukunftskonzeptes für eine lebenswerte Gemeinde sei.

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