Erfolgreicher Brückenschlag nach Lettland

Erfolgreicher Brückenschlag nach Lettland

Kürzlich hat eine Delegation von lettischen Unternehmerinnen und Unternehmern und Fachleuten aus dem Dienstleistungsbereich auf Einladung der „Initiative für evangelische Verantwortung in der Wirtschaft e.V.“ den Elbe-Weser-Raum erkundet. Im Rahmen dieser Studienfahrt wurden mittelständische Betriebe, die Kreisverwaltung, das Alte Land, sowie die Historische Ziegelei in Bevern und der Historische Moorhof in Augustendorf (im Landkreis Rotenburg/Wümme) besucht. Den Abschluss bildete ein Deutsch-Lettischer Gottesdienst in der Kirche der Pella-Gemeinde Farven.

In einem abschließenden Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann waren die Themen Gesundheitsversorgung und Digitalisierung für beide Seiten von besonderem Interesse. Während es in der Frage der Gewinnung ärztlichen und pflegerischen Nachwuchses durchaus gleichgelagerte Probleme in beiden Ländern gibt, ergeben sich bemerkenswerte Unterschiede bezüglich Mobilfunkversorgung, Breitbandausbau und Digitalisierung. Hier konnte die lettische Delegation eindrucksvoll schildern, wie sehr die Entwicklung in ihrem Land fortgeschritten ist. Gute Netzversorgung, schnelles Internet und das sogenannte e-government sind dort bereits gelebte Praxis.

Aus diesem Treffen heraus ist es dem Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann gelungen, einen Kontakt zwischen einem lettischen Breitbandausbauunternehmen und dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung herzustellen, um das lettische Unternehmen für entsprechende Ausschreibungen zu listen. Erste Gespräche mit dem Ministerium in Hannover haben hierzu bereits stattgefunden. Diese Dienstleister werden in Niedersachsen dringend gesucht, um die Haushalte mit Glasfaser zu versorgen.

Der Kontakt mit den lettischen Gästen wurde vom Ministerium dankbar aufgenommen. „Ich freue mich sehr, dass uns dieser Brückenschlag nach Lettland gelungen ist. So kann der regelmäßige Austausch mit dem baltischen Partnerland auch wirtschaftliche Früchte zum Wohle beider Seiten tragen“, sagte Mohrmann.