Aus dem Plenum: Erhalt der Wertschöpfungskette Zucker – züchterische Möglichkeiten nutzen

“Zu Niedersachsen gehört zweifelsohne eine funktionierende Zuckererzeugung als Teil einer kompletten Wertschöpfungskette. Unter anderem gibt es beim niedersächsischen Zucker einen Wettbewerbsnachteil innerhalb der EU durch das Verbot der Saatgutbeizung mit Neonicotinoiden – Deutschland hält sich im Vergleich zu rund 20 Ländern der EU dran – als auch gegenüber fast allen anderen wichtigen Agrarländern dieser Welt in Bezug auf züchterische Möglichkeiten. Daher positioniere ich mich deutlich zu Gunsten des Pflanzenzuchtverfahrens “CRISPR/CAS9″. Das wird leider immer wieder mit bisheriger Gentechnik verwechselt”, klärte Mohrmann im Plenum auf.

“Eine breite Mehrheit der Grünen ist dagegen, doch die, die sich dafür aussprechen, seien Einzelpersonen, die teilweise in den Bereichen tätig sind”, bemerkten die Grünen. Übersetzt bedeutet dies: Die davon was verstehen.

Die CDU-Fraktion unterstütze jedwede Initiative, die den Wissenschafts- und Technologiestandort Niedersachsen fördert. Besonders die, die es den Züchtern ermögliche von Technologiesprüngen zu profitieren und die Landwirtschaft nachhaltiger zu machen. Mohrmann zielstrebig: “Die Unterstützung ist der Entscheidende, geradezu fundamentale Aspekt unseres Entschließungsantrages: eine Bundesratsinitiative mit dem Ziel, moderne und zukunftsorientierte Züchtungsmethoden zu bewerten. Wir geben unserer Wertschöpfungskette die Chance, die sie verdient hat.”

Wen es etwas genauer interessiert, findet die Debatte im Plenar-TV des Landtages.