Landkreis Rotenburg auch auf der Liste möglicher Gebiete für die Endlagersuche. Wir bleiben dran!

Landkreis Rotenburg auch auf der Liste möglicher Gebiete für die Endlagersuche. Wir bleiben dran!

Heute wurde die Liste eventuell möglicher Gebiete für die Endlagerung von Atommüll durch die BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) bekannt gegeben. Auch im Landkreis Rotenburg befinden sich solche Teilgebiete. Da diese Möglichkeit im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Suchraumverfahrens nicht von vornherein ausgeschlossen werden konnte, haben Eike Holsten und ich bereits im Februar 2019 den BGE-Geschäftsführer Steffen Kanitz nach Sottrum eingeladen, um über das Verfahren zu informieren. Außerdem begrüßen wir sehr, dass Rolf Wedemeyer aus Reeßum und seine Mitstreiter früh für das Thema sensibilisiert haben und bereit sind, sich in einer Bürgerinitiative einzubringen. Jetzt ist Transparenz und umfangreiche Bürgerbeteiligung das Gebot der Stunde. Dafür werden wir uns als örtliche Abgeordnete entschieden einsetzen. Im anstehenden Verfahren, auf das man sich überparteilich in Bund und Land geeinigt hat, muss für unsere Region nun deutlich gemacht werden, dass einerseits die vorhandene Gasförderung im Landkreis, vor allem aber unsere Rotenburger Rinne als wertvolles Trinkwasserreservoir gegen ein mögliches Endlager im Landkreis Rotenburg spricht.

Das Allerwichtigste in diesem Verfahren ist aber Transparenz. Es gibt großen Informationsbedarf in der Bevölkerung. Darum kümmern wir uns.

„Es ist verständlich, dass diese Nachricht bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Sorgen hervorruft“, erklärt hierzu der CDU-Fraktionsvorsitzende Marco Prietz. „Wir halten aus diesem Grund
eine frühzeitige und möglichst umfassende Information der Öffentlichkeit für unerlässlich“, so Prietz.