Wolf ins Jagdrecht aufnehmen und vernünftig regulieren

Im November-Plenum stand die Beratung zum Entschließungsantrag von SPD und CDU zur Umsetzung des französischen Modells zum Wolfsmanagement auf der Tagesordnung. Bundesweit sind inzwischen 128 Rudel bestätigt, was zu unerträglichen Situationen für die Weidetierhaltung trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen auch hier in Niedersachsen führt.

Der Ansatz der großen Koalition zielt darauf ab, dass Wölfe im Rahmen von Managementplänen entnommen werden können, wenn der günstige Erhaltungszustand der Wölfe sichergestellt ist. Diesen Zustand haben wir aus unserer Sicht in Deutschland lange erreicht. Und besonders hoch sind die Wolfszahlen eben auch in Niedersachsen. Vergleichbar den Ländern Schweden und Frankreich wollen wir, dass es dann trotz Schutzstatus des Wolfes im Anhang IV der europäischen FFH-Richtlinie möglich sein wird, den Wolf bejagen zu können. Dazu gehört der Wolf eben auch ins Jagdrecht; hierbei natürlich ohne, dass die Jäger für Schäden zum Beispiel durch  Wolfsrisse haften müssen. Weiterhin haben wir bei dieser Gelegenheit unserer Forderung nach einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen Nachdruck verliehen. Ich setze mich dafür ein, dass nun endlich Fakten im Land Niedersachsen in dieser Frage geschaffen werden.