Kontrovers 06.07.20: Fleischindustrie – brauchen wir grundsätzlichen Wandel?

Das war auch für mich eine neue Erfahrung: 1,5 Stunden Debatte am Montag Vormittag zur Zukunft der Tierhaltung live in Deutschlandfunk „Kontrovers“. Meine Sparringspartner waren Renate Künast von den Grünen und Matthias Wolfschmidt von foodwatch. Sehr ausgewogen moderiert von Jasper Barenberg. Ich habe deutlich gemacht, dass ein Umbau der Tierhaltung nur zusammen mit den Landwirtsfamilien machbar ist und ein Mehraufwand entsprechend ausgeglichen werden muss, um die Tierhaltung nicht auszulagern. Wer Zeit und Lust hat: Hier der Link zur Sendung:

 

Nach vorne denken – das macht Mut.

Nach vorne denken – das macht Mut.

Sehr spannender Vormittag auf dem Hof von Hermann Cordes in Wilstedt. Gemeinsam mit Ministerin Otte-Kinast gab es umfangreiche Informationen zu den langjährigen Feldversuchen zum Thema „Nachhaltige Düngesysteme“. Hierbei geht es darum, die Ausnutzung organischer Dünger soweit zu verbessern, dass weniger Mineraldünger und damit insgesamt geringere Aufwandmengen bei gleichen Erträgen möglich sind. Hohes fachliches Niveau, u.a. mit Erläuterungen von Prof. Unterfrauner BOKU Wien zu bodenkundlichen Zusammenhängen, Landwirt Matthias Ringen zur Praxis, Holger Oest von der LWK zu den Düngeversuchen und Frau Dr. Rottmann-Meyer vom „3N-Kompetenzzentrum“ zu diesen brandaktuellen Fragestellungen. Hervorragend begleitet durch den Landkreis Rotenburg!

Viel Stoff für Hannover aus der Region

Viel Stoff für Hannover aus der Region

Eindrücke von der diesjährigen Sommertour der Elbe-Weser-MdLs. Wir haben viele gute Gespräche in unseren Wahlkreisen führen können und wieder viel Stoff mit nach Hannover bekommen. Den Auftakt im Kreis Stade hatten wir beim Deichververband am Elbdeich. Hier müssen erhebliche Anstrengungen unternommen werden, mit den steigenden Pegelständen ‚zu wachsen‘. Bei Bröös in Rockstedt konnten die Kollegen ein tolles Konzept für „Lebensmittel aus der Nachbarschaft direkt an die Haustür“ kennenlernen. Thomas Frank von Oste-Fleisch hat in Elsdorf einen kleinen feinen neuen Rinderschlachthof gebaut und liegt damit ‚voll im Trend‘ im Sinne von kurzen Wegen und Verarbeitung vor Ort. Inklusive ‚Regiomat‘ und regionalen Spezialitäten auch aus Wild. In Wohlsdorf haben uns mit einer Runde von 10 Landwirten mit Direktvermarktung zum fachlichen Austausch getroffen. „Besucht“ wurden wir von einer Treckerdemo; natürlich haben wir Rede und Antwort gestanden.
Am zweiten Tag gab es gestern eine breite Themenvielfalt. Gestartet sind wir in Verden in der Aller-Weser-Klinik und haben uns mit Krankenhausfinanzierung und Klinikerweiterung befasst. Mit Bürgermeisterin Marion Schorfmann haben wir in Grasberg über die besondere Situation der Moorstraßen gesprochen. Eine besondere fachliche wie auch finanzielle Herausforderung für die betroffenen Kommunen. Weiter ging es nach Cuxhaven zum „WattBZ“, dem Besucherzentrum am UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer und damit zu einem Abschluss zwei sehr spannender Tage mit herrlichem Ausblick nach Neuwerk!

Einsatz für Heeslingen – Brückensanierung aus Landesprogramm möglich

Sanierung der Ostebrücke an der Jahnstraße in Heeslingen gesichert! Durch die Aufnahme in das Flurbereinigungsprogramm des Landes Niedersachsen werden 469 ha in Heeslingen neu geordnet. In der Gesamtmaßnahme befindet sich auch die Brückensanierung, für die sich Bürgermeister Gerhard Holsten ganz besonders eingesetzt hat. Mit einem Umfang von 2,4 Mio Euro profitieren wir deutlich überproportional im Rahmen des Landesprogramms. Herzlichen Glückwunsch nach Heeslingen!

Stellungnahme zum Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Vorsitzende

Ich habe Annegret Kramp-Karrenbauer als unglaublich fleißige und engagierte Christdemokratin kennengelernt. Dass sie Verteidigungsministerin bleiben wird, begrüße ich ausdrücklich; die Rückmeldungen, die mir aus der Truppe angetragen werden, sind ausgesprochen positiv. So leid es mir daher um die Person Annegret Kramp-Karrenbauer tut: Ihre Ankündigung, den CDU-Vorsitz und damit auch die Kanzlerkandidatur aufzugeben ist richtig, da es ihr leider nicht gelungen ist, die Menschen für die Arbeit der CDU zu begeistern. Die Rückmeldungen aus meinem Kreisverband und darüber hinaus sind da eindeutig.

Aus meiner Sicht ist es unzweifelhaft: Wer den Vorsitz der CDU Deutschlands übernimmt, muss auch „kanzlerfähig“ sein und umgekehrt. Hier kommt es nun auf einen geordneten und zügigen Prozess an, der die CDU-Mitglieder bestmöglich einbezieht. Ich könnte mich übrigens inzwischen ohne Weiteres für eine Auflösung der GroKo im Bund und baldige Neuwahlen erwärmen.

Zur christdemokratischen DNA gehört die unmissverständliche Abgrenzung nach links- und nach rechtsaußen. Wir müssen gute Politik machen und damit die Menschen von einer starken bürgerlichen Mitte überzeugen. Das ist unsere Aufgabe. Und nicht, uns auf Spielchen der Linken oder der AfD einzulassen.

Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft – Unterstützung für den beruflichen Wiedereinstieg

Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft – Unterstützung für den beruflichen Wiedereinstieg

Als Impulsgeber und kompetente Ansprechpartner leistet die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft eine wichtige Arbeit. Das umfangreiche Angebot an Beratungen, Seminaren und Vorträgen unterstützt Frauen, die den Wiedereinstieg in den Beruf suchen. Kürzlich besuchten die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann und Eike Holsten die Stelle in Bremervörde, um sich über das Angebot zu informieren.

“Der regelmäßige Austausch mit Politikern aller Parteien erweist sich immer wieder als außerordentlich fruchtbar”, betonte Projektleiterin Thea Ohle. Politische Werkstattgespräche haben in der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft schon Tradition. “Die Gespräche sind eine wichtige Grundlage unserer Arbeit und oft entstehen dabei neue Ideen und Pläne.”

Die Stelle unterstützt und berät Frauen jeden Alters und jeder Nationalität, die den Wiedereinstieg in den Beruf suchen oder sich umorientieren möchten. Die Kooperation mit Unternehmen, Akteuren des Arbeitsmarktes sowie Kommunen und Verbänden im gesamten Landkreis erleichtert Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf und den Betrieben die Suche nach geeigneten weiblichen Fachkräften. Mohrmann und Holsten zeigten sich beeindruckt von dem breit gefächerten, an den Bedürfnissen der Frauen orientierten Aktivitäten. “So ein praxisbezogenes Angebot ist wirklich wichtig”, lobte Mohrmann.