Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Marco Mohrmann aus Rhadereistedt.

CIC: Mohrmann für einen Wiedereintritt Deutschlands in den Internationalen Jagdrat

Agrar- und jagdpolitische Sprecher von CDU und CSU äußern Kritik am Alleingang des BMEL

Der CIC ist ein internationales, politisch unabhängiges, gemeinnütziges Beratungsorgan, welches das Ziel hat, die Erhaltung des Wildes und der Artenvielfalt durch nachhaltige Nutzung von Flora und Fauna zu fördern.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hatte die deutsche Staatsmitgliedschaft im CIC nach 35 Jahren ohne Abstimmung mit den Koalitionspartnern von SPD und FDP beendet. Dadurch verzichtet Deutschland auch auf seine Stimme im Rat und schert damit aus aus einer großen Staatengemeinschaft; der CIC ist in 82 Ländern der Welt tätig. Gut geregelte und überwachte Jagdsysteme sind unersetzlich im internationalen Artenschutz, sorgen für den Schutz und Erhalt von Wildlebensräumen und sichern zudem die Existenz von Millionen Menschen weltweit. Deutschland muss für die nachhaltige Nutzung von Wildtieren durch Jagd stehen und weiterhin am internationalen Dialog im CIC mitwirken. Dies unterstützt den Natur- und Artenschutz auf internationaler Ebene. 

Die gut regulierte internationale Jagd trägt zu Artenvielfalt und Biodiversität bei. Daher muss Deutschland mitreden, wie Henning Otte als Sprecher des Gesprächskreises Jagd, Fischerei und Natur der CDU-Bundestagsfraktion deutlich macht. Der rein ideologisch motivierte damalige Austritt ist demzufolge umgehend rückgängig zu machen, wie Sarah Schweizer (MdL Baden-Württemberg) und Dr. Marco Mohrmann (MdL Niedersachsen) im Namen aller agrar- und jagdpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen und der Bundestagsfraktion fordern.

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Biogas und Biomethan: Verlässliche Perspektiven für Niedersachsen

Biogas ist für Niedersachsen sowohl energiepolitisch als auch wirtschaftlich von besonderer Bedeutung: Es stärkt durch zusätzliche Einkommens- und Wertschöpfungseffekte landwirtschaftliche Betriebe und folglich den gesamten ländlichen Raum; zugleich ist es als regelbarer, dezentral verfügbarer und systemdienlicher Energieträger ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und Netzstabilität.
Niedersachsen verfügt bereits heute über rund 1,6 Gigawatt installierte Biogasleistung. Nach Einschätzung von Branchenvertretern besteht darüber hinaus weiteres Potenzial in vergleichbarer Größenordnung, ohne dass zusätzliche Anlagen errichtet oder weitere Inputstoffe eingesetzt werden müssten. Diese Spielräume müssen erhalten und nutzbar gemacht werden. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden der strategischen Bedeutung von Biogas und Biomethan jedoch nicht gerecht. Maßgeblich ist dies auf energiepolitische Fehlsteuerungen der früheren Ampel-Koalition zurückzuführen. Trotz einzelner Nachbesserungen sind die Rahmenbedingungen weiterhin von übermäßiger, volatiler Regulierung und fehlender Investitionssicherheit geprägt.
Erforderlich sind nun verlässliche und praxistaugliche Regelungen, die bestehende Wirtschaftlichkeit sichern sowie zugleich einen Beitrag zur Systemstabilität leisten.

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Niedrige Düngemittelmengen belegen verantwortungsvolles Handeln der Landwirtschaft

„Die aktuellen Zahlen zeigen erneut, dass die niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte verantwortungsvoll und mit Augenmaß düngen. Der Einsatz stickstoffhaltiger Düngemittel liegt bereits im vierten Jahr in Folge deutlich unter den gesetzlich zulässigen Obergrenzen. Beim Gewässerschutz sind Niedersachsens Landwirtsfamilien in den vergangenen Jahren also erheblich in Vorleistung gegangen“, so äußert sich Dr. Marco Mohrmann zum Nährstoffbericht 2024/2025 der Landwirtschaftskammer. Für den agrarpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion in Niedersachsen sei es richtig, dass der Bund mit Hochdruck an der Umsetzung des Verursacherprinzips im Düngerecht arbeitet. Ziel müsse sein, die bestehenden Regelungen stärker an den tatsächlichen Belastungen auszurichten und Landwirtinnen und Landwirten dort mehr Handlungsspielraum zu geben, wo die Datenlage dies rechtfertigt.

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Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

Lange Straße 23
27404 Zeven
Telefon: 04281 953 60 52
E-Mail: dialog@marco-mohrmann.de