Beim Wolfsmanagement geht der Bund voran

Marco Mohrmann: Wir fordern eine 1:1-Umsetzung in Niedersachsen

„Die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfe hat in den letzten Tagen und Wochen in Niedersachsen ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Ein novelliertes Bundesjagd- und naturschutzgesetzes steht vor der Tür. Wir fordern die Kernelemente – Jagdzeiten für Wölfe, Entnahme von Problemwölfen und Einrichtung wolfsfreier Zonen– uneingeschränkt und 1:1 für Niedersachsen“, so der agrarpolitische Sprecher Marco Mohrmann.

„Ministerpräsident Lies hat im Bundesrat seine umfassende Unterstützung für die Gesetzesinitiativen des Bundes signalisiert. Daher darf es keine Störfeuer durch die Minister Meyer und Staudte beim aktiven Wolfsmanagement und somit beim aktiven Herdenschutz in Niedersachsen, zum Beispiel durch eigene Jagdgesetznovellierungen geben. Das Bundesgesetz wird alles hergeben, was wir brauchen“, so Mohrmann.

„Ich fordere die Landesregierung auf, endlich Verantwortung zu übernehmen. Wenn das neue Bundesrecht in Kraft tritt, muss Niedersachsen in der Lage sein, unverzüglich einen Managementplan vorzulegen – im Interesse der Weidetiere und der Menschen im ländlichen Raum. Die Zeit, sich hinter EU- oder Bundesrecht verstecken zu können, ist unwiederbringlich vorbei, so der Agrarpolitiker.

Foto: Pixabay/Marcel Langthim

Weitere Beiträge

Biogas und Biomethan: Verlässliche Perspektiven für Niedersachsen

Biogas ist für Niedersachsen sowohl energiepolitisch als auch wirtschaftlich von besonderer Bedeutung: Es stärkt durch zusätzliche Einkommens- und Wertschöpfungseffekte landwirtschaftliche Betriebe und folglich den gesamten ländlichen Raum; zugleich ist es als regelbarer, dezentral verfügbarer und systemdienlicher Energieträger ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und Netzstabilität.
Niedersachsen verfügt bereits heute über rund 1,6 Gigawatt installierte Biogasleistung. Nach Einschätzung von Branchenvertretern besteht darüber hinaus weiteres Potenzial in vergleichbarer Größenordnung, ohne dass zusätzliche Anlagen errichtet oder weitere Inputstoffe eingesetzt werden müssten. Diese Spielräume müssen erhalten und nutzbar gemacht werden. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden der strategischen Bedeutung von Biogas und Biomethan jedoch nicht gerecht. Maßgeblich ist dies auf energiepolitische Fehlsteuerungen der früheren Ampel-Koalition zurückzuführen. Trotz einzelner Nachbesserungen sind die Rahmenbedingungen weiterhin von übermäßiger, volatiler Regulierung und fehlender Investitionssicherheit geprägt.
Erforderlich sind nun verlässliche und praxistaugliche Regelungen, die bestehende Wirtschaftlichkeit sichern sowie zugleich einen Beitrag zur Systemstabilität leisten.

Weiterlesen »

Niedrige Düngemittelmengen belegen verantwortungsvolles Handeln der Landwirtschaft

„Die aktuellen Zahlen zeigen erneut, dass die niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte verantwortungsvoll und mit Augenmaß düngen. Der Einsatz stickstoffhaltiger Düngemittel liegt bereits im vierten Jahr in Folge deutlich unter den gesetzlich zulässigen Obergrenzen. Beim Gewässerschutz sind Niedersachsens Landwirtsfamilien in den vergangenen Jahren also erheblich in Vorleistung gegangen“, so äußert sich Dr. Marco Mohrmann zum Nährstoffbericht 2024/2025 der Landwirtschaftskammer. Für den agrarpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion in Niedersachsen sei es richtig, dass der Bund mit Hochdruck an der Umsetzung des Verursacherprinzips im Düngerecht arbeitet. Ziel müsse sein, die bestehenden Regelungen stärker an den tatsächlichen Belastungen auszurichten und Landwirtinnen und Landwirten dort mehr Handlungsspielraum zu geben, wo die Datenlage dies rechtfertigt.

Weiterlesen »

Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

Lange Straße 23
27404 Zeven
Telefon: 04281 953 60 52
E-Mail: dialog@marco-mohrmann.de