Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Marco Mohrmann aus Rhadereistedt.

Einigung in Berlin zum Wolf – jetzt muss die Landesregierung zügig handeln

Mohrmann: Unsere Weidetierhalter brauchen endlich Rechtssicherheit und Unterstützung, nicht weitere Verzögerungen

Zur erfolgten Einigung in Berlin für ein aktives Wolfsmanagement, mehr Herdenschutz und Unterstützung für unsere Weidetierhalter äußern sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Lechner und der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Marco Mohrmann in dieser Stellungnahme:

Lechner: „Das ist ein wichtiges Signal aus Berlin für Niedersachsen. Jetzt kommt es darauf an, dass daraus endlich auch praktikable Lösungen vor Ort entstehen. Die Sicherheit unserer Weidetiere muss im Mittelpunkt stehen. Wir erwarten von der rot-grünen Landesregierung, dass sie neben der bisherigen passiven Säule des Herdenschutzes endlich eine zweite, aktive Säule aufbaut: ein wirksames Wolfsmanagement, das auch den Abschuss von Problemwölfen und auffälligen Rudeln umfasst. Nur so wird die Position unserer Weidetierhalter wirklich gestärkt.“

Mohrmann: „Gleichzeitig muss die Landesregierung die neuen rechtlichen Möglichkeiten, die der Bund geschaffen hat, schnell und entschlossen umsetzen – statt nur darüber zu reden. Die angekündigten Schritte in Niedersachsen müssen jetzt zügig in belastbare Maßnahmen, klare Managementpläne und verlässlichen Herdenschutz übersetzt werden. Dazu gehört vor allem die umgehende Streichung des Verweises in § 28 des Niedersächsischen Jagdgesetzes auf das Bundesnaturschutzgesetz. Unsere Weidetierhalter brauchen endlich Rechtssicherheit und Unterstützung – nicht weitere Verzögerungen.“

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Biogas und Biomethan: Verlässliche Perspektiven für Niedersachsen

Biogas ist für Niedersachsen sowohl energiepolitisch als auch wirtschaftlich von besonderer Bedeutung: Es stärkt durch zusätzliche Einkommens- und Wertschöpfungseffekte landwirtschaftliche Betriebe und folglich den gesamten ländlichen Raum; zugleich ist es als regelbarer, dezentral verfügbarer und systemdienlicher Energieträger ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und Netzstabilität.
Niedersachsen verfügt bereits heute über rund 1,6 Gigawatt installierte Biogasleistung. Nach Einschätzung von Branchenvertretern besteht darüber hinaus weiteres Potenzial in vergleichbarer Größenordnung, ohne dass zusätzliche Anlagen errichtet oder weitere Inputstoffe eingesetzt werden müssten. Diese Spielräume müssen erhalten und nutzbar gemacht werden. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden der strategischen Bedeutung von Biogas und Biomethan jedoch nicht gerecht. Maßgeblich ist dies auf energiepolitische Fehlsteuerungen der früheren Ampel-Koalition zurückzuführen. Trotz einzelner Nachbesserungen sind die Rahmenbedingungen weiterhin von übermäßiger, volatiler Regulierung und fehlender Investitionssicherheit geprägt.
Erforderlich sind nun verlässliche und praxistaugliche Regelungen, die bestehende Wirtschaftlichkeit sichern sowie zugleich einen Beitrag zur Systemstabilität leisten.

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Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

Lange Straße 23
27404 Zeven
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E-Mail: dialog@marco-mohrmann.de