„Heute ist ein guter Tag für den ländlichen Raum“

Marco Mohrmann begrüßt Herabsenkung des Status des Wolfes

Zum im Eilverfahren des EU-Parlaments abgestimmten Beschluss zur Herabsenkung des Status des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ äußert sich der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Marco Mohrmann wie folgt:

„Heute hat der gesunde Menschenverstand gewonnen. Wir sind dem Europäischen Parlament dankbar, dass es heute die Vorlage aus dem Europarat aufgenommen und den Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ abgesenkt hat. Unser Dank gilt auch der Niedersächsin Ursula von der Leyen, die den Handlungsdruck frühzeitig erkannt und die notwendigen Prozesse auf europäischer Ebene in Gang gesetzt hat. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD kam im Vorgriff auf die Entscheidungen in Brüssel auf den Punkt: Umsetzung der Herabstufung in nationales Recht, rechtssichere Entnahmen ermöglichen und die Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdgesetz. Gerade in Niedersachsen brauchen wir alle Möglichkeiten des Bestandsmanagements. Dafür kämpfen wir als CDU-Landtagsfraktion. Heute ist ein guter Tag für Weidetierhalter, ihre Tiere und den ländlichen Raum überhaupt!“

Foto: Pixabay/Keyouest

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Biogas und Biomethan: Verlässliche Perspektiven für Niedersachsen

Biogas ist für Niedersachsen sowohl energiepolitisch als auch wirtschaftlich von besonderer Bedeutung: Es stärkt durch zusätzliche Einkommens- und Wertschöpfungseffekte landwirtschaftliche Betriebe und folglich den gesamten ländlichen Raum; zugleich ist es als regelbarer, dezentral verfügbarer und systemdienlicher Energieträger ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und Netzstabilität.
Niedersachsen verfügt bereits heute über rund 1,6 Gigawatt installierte Biogasleistung. Nach Einschätzung von Branchenvertretern besteht darüber hinaus weiteres Potenzial in vergleichbarer Größenordnung, ohne dass zusätzliche Anlagen errichtet oder weitere Inputstoffe eingesetzt werden müssten. Diese Spielräume müssen erhalten und nutzbar gemacht werden. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden der strategischen Bedeutung von Biogas und Biomethan jedoch nicht gerecht. Maßgeblich ist dies auf energiepolitische Fehlsteuerungen der früheren Ampel-Koalition zurückzuführen. Trotz einzelner Nachbesserungen sind die Rahmenbedingungen weiterhin von übermäßiger, volatiler Regulierung und fehlender Investitionssicherheit geprägt.
Erforderlich sind nun verlässliche und praxistaugliche Regelungen, die bestehende Wirtschaftlichkeit sichern sowie zugleich einen Beitrag zur Systemstabilität leisten.

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Niedrige Düngemittelmengen belegen verantwortungsvolles Handeln der Landwirtschaft

„Die aktuellen Zahlen zeigen erneut, dass die niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte verantwortungsvoll und mit Augenmaß düngen. Der Einsatz stickstoffhaltiger Düngemittel liegt bereits im vierten Jahr in Folge deutlich unter den gesetzlich zulässigen Obergrenzen. Beim Gewässerschutz sind Niedersachsens Landwirtsfamilien in den vergangenen Jahren also erheblich in Vorleistung gegangen“, so äußert sich Dr. Marco Mohrmann zum Nährstoffbericht 2024/2025 der Landwirtschaftskammer. Für den agrarpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion in Niedersachsen sei es richtig, dass der Bund mit Hochdruck an der Umsetzung des Verursacherprinzips im Düngerecht arbeitet. Ziel müsse sein, die bestehenden Regelungen stärker an den tatsächlichen Belastungen auszurichten und Landwirtinnen und Landwirten dort mehr Handlungsspielraum zu geben, wo die Datenlage dies rechtfertigt.

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Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

Lange Straße 23
27404 Zeven
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