Mohrmann und Schmädeke: Neuer Rekord bei Wolfsrissen

Hannover. „Umweltminister Meyer behauptet, dass es trotz mehr Wölfen in Niedersachsen einen Rückgang bei Wolfsrissen geben würde und bezieht sich mit seiner Aussage auf die Monitoringzahlen der Landesjägerschaft Niedersachsen. Nur entspricht seine Behauptung nicht der Wahrheit, im Gegenteil“, so der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Marco Mohrmann. „Bei den Wolfsrissen stehen wir nämlich vor einem neuen Rekord.

„Ärgerlich für Minister Meyer, wenn die Menschen bemerken, dass man kurzerhand die Zahlen der Übergriffe aus dem ersten Quartal 2023 mit den Zahlen aus dem vierten Quartal 2022 vergleicht. Und dann dabei weglässt, dass wir im Monitoringjahr 22/23 insgesamt schon bei 281 Rissen liegen, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 241 Übergriffen in 21/22 bedeutet. Dabei endet das Berichtsjahr erst am 30.4., womit die Zahlen aller Voraussicht nach noch weiter steigen werden“, so der wolfspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Frank Schmädeke.

„Wir stehen also erneut vor einem Rekordjahr mit noch nie dagewesenen Zahlen an Wolfsübergriffen. Im Angesicht des vielfachen Leids für Tiere und Menschen solche Taschenspielertricks anzuwenden ist schlicht unanständig. Ohne Ehrlichkeit und Transparenz entfernen wir uns immer weiter von vernünftigen Lösungen in der Wolfsproblematik“, so die beiden Abgeordneten abschließend.

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Biogas und Biomethan: Verlässliche Perspektiven für Niedersachsen

Biogas ist für Niedersachsen sowohl energiepolitisch als auch wirtschaftlich von besonderer Bedeutung: Es stärkt durch zusätzliche Einkommens- und Wertschöpfungseffekte landwirtschaftliche Betriebe und folglich den gesamten ländlichen Raum; zugleich ist es als regelbarer, dezentral verfügbarer und systemdienlicher Energieträger ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und Netzstabilität.
Niedersachsen verfügt bereits heute über rund 1,6 Gigawatt installierte Biogasleistung. Nach Einschätzung von Branchenvertretern besteht darüber hinaus weiteres Potenzial in vergleichbarer Größenordnung, ohne dass zusätzliche Anlagen errichtet oder weitere Inputstoffe eingesetzt werden müssten. Diese Spielräume müssen erhalten und nutzbar gemacht werden. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden der strategischen Bedeutung von Biogas und Biomethan jedoch nicht gerecht. Maßgeblich ist dies auf energiepolitische Fehlsteuerungen der früheren Ampel-Koalition zurückzuführen. Trotz einzelner Nachbesserungen sind die Rahmenbedingungen weiterhin von übermäßiger, volatiler Regulierung und fehlender Investitionssicherheit geprägt.
Erforderlich sind nun verlässliche und praxistaugliche Regelungen, die bestehende Wirtschaftlichkeit sichern sowie zugleich einen Beitrag zur Systemstabilität leisten.

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Niedrige Düngemittelmengen belegen verantwortungsvolles Handeln der Landwirtschaft

„Die aktuellen Zahlen zeigen erneut, dass die niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte verantwortungsvoll und mit Augenmaß düngen. Der Einsatz stickstoffhaltiger Düngemittel liegt bereits im vierten Jahr in Folge deutlich unter den gesetzlich zulässigen Obergrenzen. Beim Gewässerschutz sind Niedersachsens Landwirtsfamilien in den vergangenen Jahren also erheblich in Vorleistung gegangen“, so äußert sich Dr. Marco Mohrmann zum Nährstoffbericht 2024/2025 der Landwirtschaftskammer. Für den agrarpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion in Niedersachsen sei es richtig, dass der Bund mit Hochdruck an der Umsetzung des Verursacherprinzips im Düngerecht arbeitet. Ziel müsse sein, die bestehenden Regelungen stärker an den tatsächlichen Belastungen auszurichten und Landwirtinnen und Landwirten dort mehr Handlungsspielraum zu geben, wo die Datenlage dies rechtfertigt.

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Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

Lange Straße 23
27404 Zeven
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