Unterrichtsversorgung im Landkreis Rotenburg bereitet Sorgen

Marco Mohrmann und Eike Holsten für spürbare Verbesserungen an Schulen

Die Unterrichtsversorgung im Bezirk Lüneburg bleibt weiterhin unzureichend. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion zur Entwicklung der Unterrichtsversorgung hervor. Die CDU-Landtagsabgeordneten Marco Mohrmann (Wahlkreis 54 Bremervörde) und Eike Holsten (Wahlkreis Rotenburg 53) kritisieren, dass insbesondere Hauptschulen, Förderschulen und Oberschulen nach wie vor deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegen.

Haupt-, Ober- und Förderschulen besonders betroffen

„Während der landesweite Durchschnitt der Unterrichtsversorgung mit 97,2 Prozent auf den ersten Blick stabil wirkt, zeigen die Zahlen für den Landkreis Rotenburg ein deutlich anderes Bild: Hauptschulen erreichen nur 76,3 Prozent, Oberschulen 88 Prozent und Förderschulen 92 Prozent. Bei den Hauptschulen bedeutet dies, dass fast ein Viertel des Unterrichts ausfällt. Das ist alarmierend und zeigt, dass Schülerinnen und Schüler vielerorts weiterhin nicht ausreichend unterrichtet werden. Nur Gymnasien liegen mit 99,4 Prozent über dem Durchschnitt, während bestimmte Schulformen weiterhin massiv vom Lehrkräftemangel betroffen sind“, beschreibt Marco Mohrmann die Situation. „Eltern, Schülerinnen und Schüler dürfen nicht die Leidtragenden einer Politik sein, die den Lehrkräftemangel nicht ernsthaft bekämpft.“

Kurswechsel für mehr Bildungsgerechtigkeit

Mohrmann und Holsten: „Wir brauchen mehr als punktuelle Maßnahmen. Eine echte Verbesserung erfordert einen Kurswechsel: eine Reform der Lehrkräfteausbildung, eine spürbare Entlastung der Lehrkräfte durch Schulsozialarbeit, Verwaltungsassistenz und professionellen IT-Support sowie ein verbindliches, langfristiges Konzept zur Unterrichtsversorgung.“

Die CDU-Abgeordneten betonen, dass diese Zahlen nicht nur einzelne Schulen betreffen, sondern Fragen der Bildungsgerechtigkeit in der gesamten Region aufwerfen und viele Eltern zunehmend sorgen. „Es darf nicht davon abhängen, welche Schulform ein Kind besucht oder in welchem Landkreis es zur Schule geht, wie viel Unterricht tatsächlich stattfindet. Die Landesregierung hat zwar Maßnahmen auf den Weg gebracht, die aktuellen Zahlen zeigen jedoch, dass diese noch nicht ausreichen. Gerade in der Bildungspolitik darf man sich nicht mit Zwischenständen zufriedengeben. Hier braucht es eine noch stärkere Priorität und wirksamere Lösungen für eine verlässliche Unterrichtsversorgung“, unterstreichen die Abgeordneten abschließend.

Marco Mohrmann (links) und Eike Holsten mahnen die stärkere Priorität für Bildung an.

Foto: Baraz

Die Unterrichtsversorgung im Bezirk Lüneburg bleibt weiterhin unzureichend. Das geht aus der Antwort der Landesregierung (Drucksache 19/9864) auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion hervor. Insbesondere die Zahlen für den Landkreis Rotenburg belegen, dass Schülerinnen und Schüler vielerorts nicht ausreichend unterrichtet werden.

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Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

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E-Mail: dialog@marco-mohrmann.de