Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Marco Mohrmann aus Rhadereistedt.

CDU kritisiert OVG-Entscheidung als Hindernis für effektiven Herdenschutz

„Für Akzeptanz des Wolfes ist Begründung nicht hilfreich“

Marco Mohrmann, agrarpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, äußert sich zur Urteilsbegründung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg zum Schnellabschussverfahren des Wolfes:

„Es ist für die Akzeptanz des Wolfes in Niedersachsen nicht hilfreich, dass das OVG die Hürden für den Abschuss von Wölfen erhöht hat. Das Kernproblem sind aber die grünen Minister in Bund und Land, die weiterhin gnadenlos auf Zeit spielen und alles tun, um nur keinen Wolf, der Weidetiere gerissen hat, entnehmen zu müssen. Bundesumweltministerin Lemke hätte längst die Vorschriften im Bundesnaturschutzgesetz auf das Niveau der FFH-Richtlinie absenken können. Sie blieb aber untätig. Das von Minister Meyer wiederholt abgefeierte angebliche Schnellabschussverfahren ist immer nur eines gewesen: eine Nebelkerze, die von seinem eigenen Versagen ablenken soll.“

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Mit Rückenwind den Kurswechsel einleiten

Marco Mohrmann ist seinem Wahlkreis eng verbunden und möchte ihn auch nach der Landtagswahl 2027 erneut im Niedersächsischen Landtag vertreten. Bei der Nominierungsveranstaltung der CDU im Elsdorfer Hof erhielt der 52-jährige Rhadereistedter dafür großen Rückhalt: Mit 100 Prozent der Stimmen nominierten ihn die CDU-Mitglieder für die Landtagswahl im September 2027 und ebneten ihm damit den Weg zu einer möglichen dritten Direktwahl in Folge.

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Vom Maßregelvollzug bis zur Jugendherberge

Mit sechs Stationen innerhalb weniger Tage führte die diesjährige Sommertour der CDU-Landtagsabgeordneten im Elbe-Weser Bezirksverband, darunter Eike Holsten und Marco Mohrmann, zu ganz unterschiedlichen Einrichtungen in den Wahlkreisen, von der forensischen Psychiatrie in Brauel bis zur Jugendherberge in Rotenburg. Überall ging es darum, einen Blick hinter die Kulissen zu erhalten und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die dort Verantwortung übernehmen und den Alltag gestalten.

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Biogas und Biomethan: Verlässliche Perspektiven für Niedersachsen

Biogas ist für Niedersachsen sowohl energiepolitisch als auch wirtschaftlich von besonderer Bedeutung: Es stärkt durch zusätzliche Einkommens- und Wertschöpfungseffekte landwirtschaftliche Betriebe und folglich den gesamten ländlichen Raum; zugleich ist es als regelbarer, dezentral verfügbarer und systemdienlicher Energieträger ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und Netzstabilität.
Niedersachsen verfügt bereits heute über rund 1,6 Gigawatt installierte Biogasleistung. Nach Einschätzung von Branchenvertretern besteht darüber hinaus weiteres Potenzial in vergleichbarer Größenordnung, ohne dass zusätzliche Anlagen errichtet oder weitere Inputstoffe eingesetzt werden müssten. Diese Spielräume müssen erhalten und nutzbar gemacht werden. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden der strategischen Bedeutung von Biogas und Biomethan jedoch nicht gerecht. Maßgeblich ist dies auf energiepolitische Fehlsteuerungen der früheren Ampel-Koalition zurückzuführen. Trotz einzelner Nachbesserungen sind die Rahmenbedingungen weiterhin von übermäßiger, volatiler Regulierung und fehlender Investitionssicherheit geprägt.
Erforderlich sind nun verlässliche und praxistaugliche Regelungen, die bestehende Wirtschaftlichkeit sichern sowie zugleich einen Beitrag zur Systemstabilität leisten.

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Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

Lange Straße 23
27404 Zeven
Telefon: 04281 953 60 52
E-Mail: dialog@marco-mohrmann.de