Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Marco Mohrmann aus Rhadereistedt.

Mohrmann, Steiniger und Schulze: Auskömmliche Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik ist eine Zukunftsfrage

 „Ländliche Räume nicht aus dem Blick verlieren“

Hannover. „Die Gemeinsame Agrarpolitik ist von zentraler Bedeutung für die Zukunft unserer landwirtschaftlichen Betriebe und der ländlichen Räume“, sagt Dr. Marco Mohrmann, agrarpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Vorsitzender der Agrarsprecherrunde von CDU und CSU. „Die Bundesländer müssen weiterhin die Möglichkeit haben, ihre regional sehr unterschiedlichen Bedürfnisse durch maßgeschneiderte Programme im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik adressieren zu können“, so Mohrmann weiter.

Johannes Steiniger, Sprecher für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, ist überzeugt: „Die Einkommenswirksamkeit der Gemeinsamen Agrarpolitik muss auch in der nächsten Förderperiode gewährleistet bleiben. Dies wird am besten gelingen, wenn die bewährte Struktur der GAP mit 1. und 2. Säule fortgeführt wird.“ Beide Säulen, so Steiniger, müssen finanziell bedarfsgerecht ausgestattet werden. Er appellierte an die Entscheidungsträger in Brüssel, trotz vielfältiger neuer Herausforderungen, denen sich die Europäische Union gegenübersieht, die ländlichen Räume nicht aus dem Blick zu verlieren. „Die Gewährleistung der Ernährungssouveränität ist elementar für Europas Krisenresilienz, dazu bedarf es einer auskömmlichen Finanzierung“, so Steiniger.

Mit Blick auf die bevorstehende Sonder-Agrarministerkonferenz ergänzt Sven Schulze, Landwirtschaftsminister aus Sachsen-Anhalt und Sprecher der unionsgeführten Agrarressorts: „Die Zukunft der Landwirtschaft in Europa steht und fällt mit einer auskömmlichen Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Beide Säulen – die Einkommensstützung in der ersten und die ländliche Entwicklung in der zweiten – müssen finanziell stark und unabhängig aufgestellt sein. Ein einheitlicher EU-Single Plan würde genau das gefährden – deshalb lehnen wir ihn klar ab. Stattdessen brauchen wir ein eigenständiges, zweckgebundenes GAP-Budget, das den gestiegenen Anforderungen gerecht wird und den Ländern weiterhin ermöglicht, regional passgenaue Lösungen umzusetzen.“

Weitere Beiträge

Unterrichtsversorgung im Landkreis Rotenburg bereitet Sorgen

Die Unterrichtsversorgung im Bezirk Lüneburg bleibt weiterhin unzureichend. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion zur Entwicklung der Unterrichtsversorgung hervor. Die CDU-Landtagsabgeordneten Marco Mohrmann (Wahlkreis 54 Bremervörde) und Eike Holsten (Wahlkreis Rotenburg 53) kritisieren, dass insbesondere Hauptschulen, Förderschulen und Oberschulen nach wie vor deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegen.

Weiterlesen »

Kritik im Agrarausschuss

„Die Sitzung des Agrarausschusses am 18. März war eine schallende Ohrfeige für Ministerin Staudte. Auf 78 Seiten hat der Gesetzgebungs- und Beratungsdienst beim Niedersächsischen Landtag kein gutes Haar am vorliegenden Gesetzentwurf gelassen“, kommentiert Dr. Marco Mohrmann die Zusammenkunft.

Weiterlesen »

Agrarministerkonferenz: Niedersachsen verlässt gemeinsamen Kurs

Die Agrarministerkonferenz hat ein klares Signal gesetzt: Unsere Landwirte brauchen Planungssicherheit, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen, keine neuen ideologischen Experimente“, äußert sich Marco Mohrmann, agrarpolitische Sprecher der niedersächsischen CDU-Fraktion, zur Agrarministerkonferenz. Umso unverständlicher sei es, dass Niedersachsen diesen gemeinsamen Kurs wieder verlässt.

Weiterlesen »

Dr. Marco Mohrmann

Dr. Marco Mohrmann

Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bremervörde
CDU-Kreisverband Rotenburg

Lange Straße 23
27404 Zeven
Telefon: 04281 953 60 52
E-Mail: dialog@marco-mohrmann.de